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Fotbo und NovoServe: Gemeinsam eine skalierbare Infrastruktur aufbauen

Fotbo und NovoServe: Gemeinsam eine skalierbare Infrastruktur aufbauen

Fotbo ist ein europäischer Anbieter von Cloud-Infrastruktur, der mit NovoServe zusammenarbeitet und dessen Bare-Metal-Server der Enterprise-Klasse als Teil seiner zugrunde liegenden Infrastruktur nutzt. Auf dieser Basis stellt Fotbo skalierbare VPS-, Speicher-, Netzwerk- und Cloud-Dienste für Unternehmen, Entwickler und digitale Projekte bereit.

Cloud-Infrastruktur für moderne digitale Projekte

Fotbo bietet Cloud-Infrastruktur für Unternehmen, Entwickler, Start-ups, Agenturen und Teams, die flexible Rechenressourcen benötigen, ohne eigene physische Serverumgebungen aufzubauen oder zu betreiben.

Im Mittelpunkt des Fotbo-Ökosystems stehen Cloud-VPS-Lösungen, mit denen Kunden virtuelle Server bereitstellen und Ressourcen entsprechend den Anforderungen ihrer Projekte auswählen können. Fotbo bietet derzeit Konfigurationen mit gemeinsam genutzten sowie dedizierten CPU-Ressourcen an. Die Infrastruktur ist für unterschiedlichste Workloads ausgelegt: von Websites und Geschäftsanwendungen über Entwicklungsumgebungen und Datenbanken bis hin zu Datenspeicherung, Backups und anderen dauerhaft laufenden Diensten.

Die Plattform geht über einzelne virtuelle Server hinaus. Fotbo bietet außerdem eine Virtual Private Cloud (VPC), Load Balancer, Floating IPs, DNS-Verwaltung, Backup- und Snapshot-Funktionen, virtuelle Router sowie Block Storage Volumes. Zusammen ermöglichen diese Dienste den Kunden, umfassendere Cloud-Umgebungen aufzubauen und Netzwerke, Traffic-Verteilung, Speicher und Verfügbarkeit innerhalb desselben Infrastrukturökosystems zu verwalten.

Für Unternehmen entfällt durch dieses Modell ein großer Teil der Komplexität, die mit dem Kauf physischer Hardware und dem Betrieb einer eigenen Serverumgebung verbunden ist. Die Infrastruktur lässt sich nach dem aktuellen Bedarf bereitstellen und erweitern, wenn Anwendungen, Traffic, Datenmengen oder die Kundennachfrage wachsen.

Diese Flexibilität ist besonders wichtig für Projekte, deren Infrastrukturanforderungen sich schnell ändern können. Statt vorab in zusätzliche physische Geräte zu investieren, können Kunden Rechen-, Netzwerk- oder Speicherressourcen bei Bedarf hinzufügen.

Architektonische Grundlagen: Cloud-Dienste auf Bare Metal aufbauen

Obwohl Fotbo-Kunden hauptsächlich mit virtuellen Servern, privaten Netzwerken, Speicher und anderen Cloud-Diensten arbeiten, hängen diese Produkte letztlich von einer robusten physischen Infrastrukturschicht ab.

Um einen Teil dieser Infrastruktur zu unterstützen, arbeitet Fotbo mit NovoServe zusammen und betreibt einen Teil seiner Cloud-Kapazität auf den dedizierten Bare-Metal-Servern von NovoServe.

„NovoServe betreibt ein großes unabhängiges Netzwerk und eine Bare-Metal-Infrastruktur in Tier-III-Rechenzentren in Europa und den USA, unter anderem in Amsterdam, Rotterdam, New York und Kopenhagen. Die Bare-Metal-Infrastruktur basiert auf redundanter Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkanbindung sowie physischer Sicherheit. NovoServe selbst arbeitet dabei mit nach ISO 27001 zertifizierten Informationssicherheitsprozessen.“

Für Fotbo bilden diese dedizierten Server einen Teil der physischen Rechenbasis, auf der sich Virtualisierung und Cloud-Dienste bereitstellen lassen. Anstatt die zugrunde liegende Hardware mit fremden Public-Cloud-Mandanten zu teilen, kann Fotbo dedizierte CPU-, Arbeitsspeicher-, Speicher- und Netzwerkressourcen nutzen und diese anschließend auf die eigenen VPS- und Cloud-Umgebungen verteilen.

Dadurch erhält Fotbo mehr Kontrolle über die Virtualisierungsdichte, Ressourcenzuweisung, Speicherarchitektur, Netzwerke und Kapazitätsplanung.

NovoServe bietet außerdem eine native IPMI-Fernverwaltung. Damit können Infrastrukturteams unabhängig vom Betriebssystem auf den physischen Server zugreifen, um Hardwarediagnosen, Remote-Neustarts, Neuinstallationen und Fehlerbehebungen durchzuführen. Das ist besonders wertvoll für Betreiber von Cloud-Infrastruktur, da eine schnelle Wiederherstellung auf der physischen Ebene dazu beitragen kann, betriebliche Ausfallzeiten zu verkürzen.

Ebenso wichtig ist das Netzwerk hinter dieser Infrastruktur. NovoServe betreibt seinen eigenen globalen Netzwerk-Backbone AS24875 mit einer Gesamtkapazität von mehr als 19 Tbit/s, unterstützt durch mehr als 10 Tier-1-Transitprovider, über 800 Peering-Partner und mehr als 10 Points of Presence.
 

Allein in den Niederlanden unterhält NovoServe große Transitverbindungen, darunter etwa 2,0 Tbit/s mit Arelion, 1,8 Tbit/s mit Cogent und 1,6 Tbit/s mit NTT, ergänzt durch direkte Anbindungen an bedeutende Internetknoten. Die AMS-IX-Anbindung bietet ungefähr 1,6 Tbit/s Kapazität, während die NL-IX-Anbindung weitere 800 Gbit/s beisteuert.

Für Fotbo-Kunden bleibt diese physische Ebene weitgehend unsichtbar. Nutzer stellen ihre VPS-, Netzwerk-, Speicher- und anderen Dienste über Fotbo bereit und verwalten sie dort. Ein Teil der zugrunde liegenden Rechen- und Netzwerkbasis dieser Dienste wird dabei durch die Infrastruktur von NovoServe unterstützt.

Präzision durch Bare Metal: Die Basis für skalierbare VPS- und Cloud-Infrastruktur

Der Betrieb einer Cloud-Plattform stellt andere Anforderungen an die Infrastruktur als das Hosting einer einzelnen Anwendung.

Fotbo muss zahlreiche unabhängige virtuelle Maschinen und Workloads betreiben können und dabei eine vorhersehbare CPU-Verfügbarkeit, Arbeitsspeicherkapazität, Speicherleistung und Netzwerkdurchsatzrate gewährleisten. Mit der wachsenden Zahl von Kunden und bereitgestellten VPS-Instanzen steigen diese Anforderungen gleichzeitig.

Dedizierte Bare-Metal-Server bieten Fotbo einen vorhersehbaren Pool physischer Ressourcen für diese Virtualisierungsschicht.

Da die gesamte physische Maschine dem Infrastrukturbetreiber vorbehalten ist, kann Fotbo steuern, wie CPU-Kerne, RAM, Speicher und Netzwerkschnittstellen auf virtualisierte Umgebungen verteilt werden, ohne von den Richtlinien zur Ressourcenplanung eines anderen Public-Cloud-Anbieters abhängig zu sein.

Das ist insbesondere beim Aufbau von VPS-Produkten mit gemeinsam genutzten und dedizierten CPU-Modellen hilfreich, bei denen die präzise Kontrolle über die zugrunde liegenden Rechenressourcen unmittelbar beeinflusst, wie virtuelle Instanzen bereitgestellt werden.

Speicher ist eine weitere wichtige Komponente. NovoServe unterstützt Konfigurationen mit Enterprise-SSDs und NVMe-Speicher hoher Dichte sowie spezialisierte speicherstarke Server mit Hunderten Terabyte pro Maschine. Dadurch lässt sich die Infrastruktur an unterschiedliche Workload-Profile anpassen: von virtuellen Maschinen und Datenbanken mit hoher I/O-Last bis hin zu Backups, Archiven und Cloud-Diensten mit hohem Speicherbedarf.

Die Skalierbarkeit des Netzwerks ist für einen VPS-Anbieter ebenso entscheidend.

Der von Hunderten oder Tausenden unabhängiger Server erzeugte Traffic kann stark schwanken und schwer vorhersehbar sein. Ein Software-Release, eine Kundenkampagne, ein Backup-Vorgang, eine Datenmigration, ein Medien-Workload oder ein plötzlicher Anstieg der Website-Zugriffe können kurzfristig einen erheblichen Bandbreitenbedarf auslösen.

NovoServe hält gezielt erhebliche Netzwerkreserven vor, um datenintensive Workloads und große Traffic-Spitzen bewältigen zu können. Die Infrastruktur nutzt Multihoming, mehrere Tier-1-Transitprovider, direkte Anbindungen an Internetknoten und redundante Routing-Pfade, die vom Netzwerkkern bis zur physischen Glasfaserinfrastruktur reichen.

Für bandbreitenintensive Bereitstellungen bietet NovoServe außerdem dedizierte Uplinks ohne Abrechnung nach Datenvolumen mit 1 Gbit/s bis 50 Gbit/s. Damit lässt sich die gesamte Portkapazität ohne künstliche Drosselung oder volumenabhängige Zusatzgebühren bei Überschreitung nutzen. Standardkonfigurationen dedizierter Server umfassen volumenbasiert erfassten ausgehenden Traffic und eingehenden Traffic ohne Volumenbegrenzung. Für spezielle Workloads sind Konfigurationen mit höherem Durchsatz ohne Abrechnung nach Datenvolumen verfügbar.

Für Fotbo entsteht dadurch ein Infrastrukturmodell, in dem sich die Netzwerkkapazität mit zunehmender Cloud-Nutzung verlässlicher planen lässt. Statt Bandbreite ausschließlich als variable Verbrauchskosten zu betrachten, kann dedizierte Netzwerkkapazität auf bestimmte Servercluster und Workload-Anforderungen abgestimmt werden.

Auch Sicherheit und Ausfallsicherheit sind in dieser physischen Ebene verankert. Das europäische Angebot dedizierter Server von NovoServe umfasst DDoS-Perimeterschutz auf Netzwerkebene. Die Rechenzentrumsarchitektur beinhaltet Tier-III-Einrichtungen, redundante Netzwerkpfade und Infrastrukturkomponenten nach dem N+1-Prinzip. Zudem sichert NovoServe sein europäisches Netzwerk mit einem SLA für 99,9 % Verfügbarkeit ab.

Die physische Isolation bietet einen weiteren Vorteil. Anders als in gemeinsam genutzten Rechenumgebungen ist jeder Bare-Metal-Server auf Hardwareebene einem einzelnen Kunden vorbehalten. Fotbo kann daher eigene Virtualisierungs- und Isolationsrichtlinien auf dedizierten physischen Ressourcen aufbauen, statt die Basishardware mit fremden Cloud-Mandanten zu teilen.

Diese Architektur schafft eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten: NovoServe stellt einen Teil der physischen Rechen-, Speicher-, Rechenzentrums- und globalen Netzwerkinfrastruktur bereit. Fotbo betreibt die darauf aufbauende Virtualisierung, Cloud-Verwaltung, Netzwerke, Speicherdienste und kundenorientierte Plattform.

Mit dem Wachstum von Fotbo lässt sich auf der Infrastrukturebene zusätzliche physische Kapazität ergänzen, während neue virtuelle Server und Cloud-Ressourcen über die Fotbo-Plattform bereitgestellt werden.

Das Ergebnis ist ein skalierbares Modell, in dem Kunden flexible Cloud-Infrastruktur erhalten, Fotbo die Kontrolle über deren Architektur behält und NovoServe einen Teil der leistungsfähigen physischen Grundlage bereitstellt.

Fotbo und NovoServe: Gemeinsam eine skalierbare Infrastruktur aufbauen
vds

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